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Dienstag, 12. März 2013

Dorfleben - Kochen

In den meisten Dörfern wird noch sehr traditionell über Feuer gekocht. Dafür bauen sie sich aus Lehm einen richtigen Herd. Hier hatte Nila für uns gekocht, was sehr lecker und auch mal eine gute Abwechslung zu unserem Koch war.

Wer denkt ich würde hier verhungern, den muss ich leider enttäuschen! Ich bekomme eher viel zu viel aufgetischt und kann meistens gar nicht auf essen. Auch ein Teil der indischen Gastfreundschaft. Dieses Gemüse haben wir innerhalb eines Wochenend-Trips zu dritt aufgegessen.

Draußen kochen ist viel angenehmer, da es keine Abzugshauben gibt. Deswegen werden viele Kochstellen nach draußen verlegt. Das ist die Kochstelle in Holdibad.

Freitag, 11. Januar 2013

Dorfleben - Ziegelsteine

Oft begegnen mir Dinge auf den Dörfern über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe. Wie werden Ziegelsteine überhaupt hergestellt?     Dann wird mir immer seht nett erklärt was das ist, wo es her kommt und was danach damit geschieht. Aus Lehm wurden diese Steine geformt, trocknen nun noch lange Zeit in der Sonne und dann werden sie gebrannt.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Spazieren gehen mit den Mädels

Irgendwie bin ich hier immer die Größte, dabei war ich in Deutschland immer die Kleinste.

Die meisten Unternehmungen, während meiner Zeit auf dem Campus, sind Spaziergänge. Vor allem in der Ferienzeit werde ich oft spontan angerufen oder abgeholt von den Mädchen, die auf dem anderen Campus wohnen.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Augen auf! - On Tour!

Oft bin ich hier in der wunderschönen Gegend unterwegs. Ob nun Tagesausflüge mit dem Ambulance-Wagen oder längere Aufenthalte bei Freunden. Über Weihnachten war ich in Holdibad, dort waren wir ja schonmal zu Besuch bei Annemarie. Dort gibt es allerdings kein Handynetz und kein Internet, somit bin ich "unerreichbar". Ich hoffe ihr habt die Feiertage gut überstanden! Ab Morgen bin ich wohl wieder zu erreichen ;)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Augen auf! - Jeypore (7)

In Jeypore wurden wir zum Essen eingeladen. Hier kocht Balagpboti gerade Ruti (eine Art Chapati)  für uns. Bei ihr durften wir sogar ein bisschen mit helfen das Essen zu zubereiten.

Hier sitzen wir (Jonas, Nele und ich) bereit zum Essen am Tisch.

Montag, 17. Dezember 2012

Augen auf! - Jeypore (6)

In Jeypore gibt es sehr viele Straßenstände, an denen es sehr leckeres Essen gibt. Hier haben wir eine "Egg-roll" gegessen - lecker!

Samstag, 15. Dezember 2012

Augen auf! - Jeypore (4)

Da wir als "Weiße" immer auffallen, werden wir oft gefragt, ob nicht ein Foto von uns gemacht kann. Manchmal ist das witzig, manchmal nervt das. Hier habe ich mich vom Bild mal "runtergeschlichen" und ein Foto gemacht, während von Jonas und Clemens ein Foto gemacht wurde.

Freitag, 14. Dezember 2012

Augen auf! - Jeypore (3)

"Das war lustig!" - Zitat Clemens. Für den Spielplatz waren wir eigentlich zu groß und zu schwer, aber wir haben es uns nicht nehmen lassen, alles auszuprobieren.



Donnerstag, 13. Dezember 2012

Augen auf! - Jeypore (2)

Riksha fahren mit 7 Leuten ist zwar eng, aber auch immer ein Riesenspaß.

Die Inder schaffen es auch mit viel mehr Leuten sich in eine Riksha zu quetschen. Wir Deutschen sind aber einfach anders gebaut und Shruti mussten wir schon quer über uns legen.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Augen auf! - Jeypore (1)

Von links: Shruti, Luca, Jesse, Clemens, Jonas, Nele und meine Wenigkeit.


Für ein paar Tage haben wir Jesse und Nele (zwei andere NMZ-Freiwillige) in Jeypore besucht. Ein paar Tage vorher hatten wir Shruti und Luca in Koraput getroffen. Die reisen gerade durch ganz Indien. 

Da es hier so wenige weiße Menschen gibt, fällt man einfach immer auf durch seine Hautfarbe.So wurden wir auf der Straße von Luca und Shruti angesprochen. 
Luca reist schon seit zwei Jahren durch die Welt und Shruti reist seitdem er in Indien angekommen ist mit ihm. Sie ist gerade mit der Schule fertig und wollte vor ihrem Studium nochmal Indien erkunden.

Echt verrückt, wen man so alles trifft und dann auch noch einen Deutschen. Das witzige daran ist, dass Luca seit circa zwei Jahren nur noch Englisch spricht und froh war, sich mal wieder mit Leuten auf Deutsch zu unterhalten.

Wie ihr an den Fotos schon sehen könnt, waren also auch die zwei mit in Jeypore, was echt eine nette Gemeinschaft gebildet hat.

Hier stehen wir gerade im Jeypore-Park. Der ist wirklich schön und vor Allem sauber – es gibt kaum Orte in Indien, wo kein Müll rumliegt. Da man für den Park aber Eintritt bezahlt, wird er schön sauber gehalten. Man kann da sogar Tretboot fahren :D

Montag, 29. Oktober 2012

Holdibad



Vom 25. bis 28. Oktober haben waren wir in Holdibad. Dort haben wir Annemarie besucht. Annemarie ist eine langjährige Indienkennerin und hat für viele Jahre als Krankenschwester in Holdibad und Umgebung gearbeitet. Vor meiner Reise nach Indien hat sie uns Odiya beigebracht, da sie es fließend sprechen kann, was ich sehr bewundere.

Holdibad ist ein kleines sehr hübsches Dorf mitten in den Bergen gelegen. Die wahnsinnig schöne Landschaft konnte ich gleich am ersten Tag in vollen Zügen genießen, als ich einen Vormittag lang wandern war mit erfahrenen Indern.
Hier machen wir grade eine kleine Pause im Schatten.

Ich bin zwar keine geübte Wandrerin, aber selbst ich konnte bei dem Tempo in meinen Sandalen gut mitkommen.


Indischer Schlangentanz. Ein Mädchen führt die Reihe an und macht Bewegungen vor, die dann nachgemacht werden. Alle haben sich sehr schick gemacht, deswegen habe ich meinen Sari angezogen.



Der krönende Abschluss war das Tanzen auf dem Dach von Annemaries Haus. Nachdem die Musikanlage auf’s Dach geschafft wurde, tanzte das ganze Dorf zusammen.

Danach verabschiedete uns das gesamte Dorf, in diesen wenigen Tagen wurde man schon so herzlich aufgenommen. 
Nochmal ein ganz anderes Indien habe ich in der Zeit kennengelernt. Ich bin bin schon total gespannt, wenn ich einen ganzen Monat in einem Dorf mitleben darf.